
Der Bloom No. 5 wurde 2026 von Shelby Abell in der Bar Martha My Dear in Nashville, Tennessee kreiert. Das Rezept wurde von Difford's Guide adaptiert und veröffentlicht. Es handelt sich um eine zeitgenössische Gastronomie-Kreation ohne klassische Bargeschichte.
Frisch gepresster Zitronensaft ist unverzichtbar – Flaschenware bringt die Säurebalance durcheinander. Gentianliqueure wie Suze und Salers unterscheiden sich deutlich: Suze ist blumiger und süßer, Salers trockener und bitterer; je nach Verwendung ändert sich das Gesamtbild. Beim Holunderbeerlikör auf Qualität achten, da minderwertige Produkte zu flacher Süße neigen. Doppeltes Abseihen sorgt für eine seidige Textur ohne Fruchtfasern oder Eisssplitter. Wer den Drink over ice serviert, kann ihn im Old-Fashioned-Glas über einem großen Eiswürfel anrichten.
Margarita (klassische Basis), Tommy's Margarita (Agavendicksaft statt Triple Sec). Eine Abwandlung mit Davidson-Pflaumen-Aperitivo und einem Spritzer Holunderblütenlikör anstelle des Holunderbeerliqueurs wurde von Lesern gelobt.
Gentianliqueur: Salers als trockenere Alternative zu Suze; im Notfall einen Schuss Campari, obwohl dieser deutlich mehr Bitterorangen-Charakter mitbringt. Holunderbeerlikör: Davidson-Pflaumen-Aperitivo oder Crème de Cassis als fruchtiger Ersatz mit ähnlicher Dunkelfruchtnote, jedoch weniger Blumigkeit.
Eine alkoholfreie Version ist möglich: Tequila durch einen hochwertigen Agaven-Destillat-Ersatz (z. B. Lyre's Agave Blanco Spirit) ersetzen, Gentianliqueur durch Enzian-Bitterextrakt (wenige Tropfen in verdünntem Traubensaft) und Holunderbeerlikör durch Holunderbeersaft mit einem Spritzer Grenadine substituieren. Das Ergebnis ist aromatisch komplex, aber nicht identisch.