
Zwei Ursprünge: (a) Troy Alexander, New York, ca. 1910, kreiert für eine Dinner- Party in Weiß (Gin-Version zuerst). (b) Ein Barkeeper namens Alexander im Café de Paris, London, 1915. Harry Craddock dokumentierte den Gin Alexander (1930); die Cognac-Version entwickelte sich danach.
John Lennon soll laut seiner Haushälterin am Tag seines Todes (8. Dezember 1980) Brandy Alexanders getrunken haben. Jimi Hendrix mochte sie ebenfalls. Der Drink gehörte in den 1960–70ern zur Kategorie der „Ladies' Drinks" – eine heute verworfene Bezeichnung. Die Muskatnuss enthält Myristicin, das leicht psychoaktiv und aromaaktivierend wirkt.
Sahne/Milch: Kokoscreme oder Hafercreme, aber Süße/Fett neu balancieren. Brandy-Familie: gleiche Fruchtbasis/Stil wählen; Cognac ≠ Pisco ≠ Calvados.
Annäherung: alkoholfreier Brandy-Style, Apfel-/Traubenbasis, Tee und Säure; für Textur Sahne/Kokos/Hafer und ggf. Aquafaba nutzen. Hinweis: echte 0,0-Version nur mit alkoholfreien Bitters/Aperitifs.
Flach/warm: kräftiger mit hartem Eis schütteln und sofort abseihen. Schlechter Schaum: erst trocken schütteln, dann mit Eis; Ei/Aquafaba frisch und sauber dosiert. Geronnen/pappig: frische Milchprodukte, genug Kälte, Säure vorsichtig; Süße reduzieren.