
Ein echter Vintage-Klassiker, der erstmals 1922 in Harry MacElhones Buch „Harry's ABC of Mixing Cocktails“ auftauchte und 1930 im Savoy Cocktail Book zementiert wurde. Er verbindet symbolisch Schottland und Irland.
Die Kombination zweier rivalisierender Whiskey-Stile war damals ein Skandal. Der milde, dreifach destillierte Irish Whiskey fungiert als weiche Brücke, während der Scotch Tiefe bringt. Orgeat liefert ein viel luxuriöseres Mundgefühl als einfacher Zuckersirup.
Whiskey Sour (nur Bourbon, Zuckersirup); Mai Tai (Rum statt Whiskey, Limette statt Zitrone); Amaretto Sour (noch nussiger, süßer).
Irish/Scotch Split: nur Blended Scotch geht auch, wird aber rauer; Orgeat: Mandelsirup aus dem Supermarkt (verliert Textur); Zitronensaft: Limette ändert den Charakter zu stark.
Alkoholfreier Whiskey-Ersatz, Orgeat und Zitrone auf Eis shaken. Schmeckt wie ein sehr erwachsener, nussiger Zitronen-Eistee.
Zu süß: Orgeat leicht reduzieren; zu wässrig: zu schwach geschüttelt, es fehlt die cremige Emulsion.