
Jerry Thomas dokumentierte eine frühe Version in „The Bar-Tender's Guide" (1862). Das Grundprinzip – Spirituose + Bitters + Zucker + Champagner – ist das älteste Champagner-Cocktail-Schema überhaupt.
Der Zuckerwürfel mit Angostura erfüllt zwei Funktionen: (1) Langsame Aromarlösunghabe im Champagner; (2) Nukleation – der raue Würfelzucker bietet Ansatzpunkte für CO₂-Blasen und erzeugt eine kontinuierliche Sprudel-Kaskade. In der Gilded Age (1870–1900) war er das Statusgetränk der amerikanischen Oberschicht beim Dinner.
Schaumwein: brut und kalt; Prosecco milder, Champagne trockener/nussiger.
Annäherung: alkoholfreier Schaumwein, Verjus, alkoholfreier Aperitif oder Traubensaft trocken verlängert; Bitterkeit über alkoholfreien Bitter-Aperitif, Grapefruit, Tee oder kleine Menge Bitter-Alternative; Topper eiskalt, erst im Glas auffüllen. Hinweis: echte 0,0-Version nur mit alkoholfreien Bitters/Aperitifs.
Zu alkoholisch/scharf: länger rühren; zu wässrig: kürzer rühren, größeres/kälteres Eis. Schlaffe Kohlensäure: Topper eiskalt, zuletzt, nur kurz anheben statt rühren wie Beton.