
Dokumentiert von Jerry Thomas in „The Bar-Tender's Guide" (1887 Edition) und William Schmidt in „The Flowing Bowl" (1892). Thomas selbst notierte: „The name is a misnomer" – der Drink enthält keinen Kaffee.
Das Ei emulgiert Cognac und Port zu einer cremigen, kaffeeähnlichen Konsistenz und Farbe – daher der Name. Ein klassischer Flip. In der viktorianischen Ära beschrieben Cocktail-Namen oft Farbe oder Textur, nicht Zutaten. Die Cognac-Port-Verbindung ist historisch logisch: Frankreich und Portugal sind alte Handelspartner.
Ei: pasteurisiertes Ei oder Aquafaba/Sahne je nach Texturziel. Simple Syrup: 1:1 Zuckerwasser; Rich Syrup 2:1 sparsamer dosieren. Brandy-Familie: gleiche Fruchtbasis/Stil wählen; Cognac ≠ Pisco ≠ Calvados.
Annäherung: alkoholfreier Brandy-Style, Apfel-/Traubenbasis, Tee und Säure; für Textur Sahne/Kokos/Hafer und ggf. Aquafaba nutzen. Hinweis: echte 0,0-Version nur mit alkoholfreien Bitters/Aperitifs.
Flach/warm: kräftiger mit hartem Eis schütteln und sofort abseihen. Schlechter Schaum: erst trocken schütteln, dann mit Eis; Ei/Aquafaba frisch und sauber dosiert. Geronnen/pappig: frische Milchprodukte, genug Kälte, Säure vorsichtig; Süße reduzieren.