
Jerry Thomas dokumentierte den ersten Fizz in „The Bar-Tender's Guide" (1876). Ein Fizz: Spirituose + Zitrus + Zucker + Sodawasser, geschüttelt, dann Soda.
Ein Fizz wird traditionell ohne Eis serviert (oder mit sehr wenig) – der Unterschied zum Collins. Das macht ihn kürzer, präziser, intensiver. Die Sodawasser-Zugabe nach dem Shaken bewahrt die Kohlensäure.
Eiweiß: Aquafaba als vegane Alternative. Ei: pasteurisiertes Ei oder Aquafaba/Sahne je nach Texturziel. Simple Syrup: 1:1 Zuckerwasser; Rich Syrup 2:1 sparsamer dosieren. Zitrone: frisch; Limette macht kantiger und grüner. Soda/Seltzer: stark gekühlt, viel Kohlensäure; Mineralwasser nur wenn kräftig sprudelig. Gin: London Dry für Kante, Plymouth für weich, Old Tom für Süße.
Annäherung: alkoholfreier Gin-Style oder Wacholder-/Koriander-Tee; Topper eiskalt, erst im Glas auffüllen. Hinweis: echte 0,0-Version nur mit alkoholfreien Bitters/Aperitifs.
Flach/warm: kräftiger mit hartem Eis schütteln und sofort abseihen. Zu sauer: Sirup in 1-Barspoon-Schritten erhöhen; zu süß: frischen Zitrus nachziehen. Schlechter Schaum: erst trocken schütteln, dann mit Eis; Ei/Aquafaba frisch und sauber dosiert. Schlaffe Kohlensäure: Topper eiskalt, zuletzt, nur kurz anheben statt rühren wie Beton.