
Bürgermeister Félix Kir von Dijon popularisierte nach dem Zweiten Weltkrieg die Mischung aus weißem Burgunderwein (Aligoté) und Crème de Cassis (Schwarze Johannisbeere) als lokales Begrüßungsgetränk bei offiziellen Empfängen. Die Champagner- Version (Kir Royale) folgte später.
Cassis (schwarze Johannisbeere) aus dem Burgund hat eine intensive, dunkelrote Fruchtigkeit mit leichter Herbheit – perfekt zur Mineral- und Hefigkeit des Champagners. Kir (mit Weißwein statt Champagner) ist die einfachere Alltagsversion. Variationen: Kir Impérial (mit Himbeere), Kir Normand (mit Cidre).
Schaumwein: brut und kalt; Prosecco milder, Champagne trockener/nussiger.
Annäherung: alkoholfreier Schaumwein, Verjus, alkoholfreier Aperitif oder Traubensaft trocken verlängert; Topper eiskalt, erst im Glas auffüllen. Hinweis: echte 0,0-Version nur mit alkoholfreien Bitters/Aperitifs.
Schlaffe Kohlensäure: Topper eiskalt, zuletzt, nur kurz anheben statt rühren wie Beton.