
Detroit Athletic Club, Michigan, USA, ca. 1916. Dokumentiert in Ted Sauciers „Bottoms Up" (1951). Nach Jahrzehnten der Vergessenheit 2004 von Bartender Murray Stenson im Zig Zag Café, Seattle, aus Sauciers Buch wiederbelebt – und löste eine globale Renaissance aus.
Ein perfekter Equal-Parts-Cocktail (1:1:1:1). Green Chartreuse (55% Vol.) dominiert trotz gleicher Mengenanteile durch seinen botanischen Reichtum und Alkohol. Der Last Word ist die Mutter aller 1:1:1:1-Cocktails: Final Ward, Paper Plane, Division Bell, Naked and Famous – alle folgen dieser Gleichteile-Formel.
Chartreuse: schwer 1:1; Kräuterlikör plus wenig Honig/Zitrus als Notlösung. Limette: immer frisch; Zitronensaft nur mit Rezeptanpassung. Gin: London Dry für Kante, Plymouth für weich, Old Tom für Süße.
Annäherung: alkoholfreier Gin-Style oder Wacholder-/Koriander-Tee; Sour-Struktur beibehalten: 2 Teile alkoholfreie Basis, 1 Teil Zitrus, 0.75–1 Teil Sirup. Hinweis: echte 0,0-Version nur mit alkoholfreien Bitters/Aperitifs.
Flach/warm: kräftiger mit hartem Eis schütteln und sofort abseihen. Zu sauer: Sirup in 1-Barspoon-Schritten erhöhen; zu süß: frischen Zitrus nachziehen.