
Ca. 1900, USA. Ein Old-Fashioned-Whiskey mit gleichen Teilen Ginger Ale und Sodawasser – erfrischend, niedrig-alkoholischer als ein reiner Old Fashioned, für die gemäßigten Presbyterianer (daher der Name – Prohibition-Kontext).
Der Presbyterian ist der Vorläufer aller Whisky-Highball-Varianten. Ginger Ale + Soda statt reines Soda: Das Ginger Ale gibt eine subtile Würze und Süße, die Soda fehlt. In Schottland wird eine ähnliche Mischung mit Scotch als „Presbyterian" oder „Half and Half" serviert.
Limette: immer frisch; Zitronensaft nur mit Rezeptanpassung. Zitrone: frisch; Limette macht kantiger und grüner. Soda/Seltzer: stark gekühlt, viel Kohlensäure; Mineralwasser nur wenn kräftig sprudelig. Gin: London Dry für Kante, Plymouth für weich, Old Tom für Süße. Whiskey: Rye trockener/würziger, Bourbon süßer, Scotch rauchiger je nach Stil.
Annäherung: alkoholfreier Whiskey-Style, kräftiger Schwarztee oder gerösteter Gersten-Tee; Topper eiskalt, erst im Glas auffüllen. Hinweis: echte 0,0-Version nur mit alkoholfreien Bitters/Aperitifs.
Flach/warm: kräftiger mit hartem Eis schütteln und sofort abseihen. Zu sauer: Sirup in 1-Barspoon-Schritten erhöhen; zu süß: frischen Zitrus nachziehen. Schlaffe Kohlensäure: Topper eiskalt, zuletzt, nur kurz anheben statt rühren wie Beton.