
Kreiert 1942 von Joe Scialom im Shepheard's Hotel in Kairo während des Zweiten Weltkriegs. Ursprünglich als Anti-Kater-Mittel (Hangover Cure) für britische Offiziere gedacht, die sich über minderwertigen lokalen Alkohol beschwerten.
Die Kombination aus Gin und Bourbon klingt auf dem Papier wie ein Unfall, funktioniert aber im Glas extrem gut. Der Gin bringt helle, florale Kräuternoten, der Bourbon steuert Karamell und Holztiefe bei. Das Ginger Beer verbindet beide Welten mit seiner scharfen, trockenen Ingwer-Süße.
Gin Gin Mule (Gin, Minze, Limette, Ginger Beer); Moscow Mule (Wodka, Ginger Beer); Dark 'n' Stormy (Black Rum, Ginger Beer).
Bourbon: Brandy/Cognac (wie im Originalrezept oft variiert); Gin: unersetzlich für den Kräuter-Kick; Ginger Beer: Ginger Ale macht den Drink zu süß und flach.
Alkoholfreier Gin und alkoholfreier Whiskey-Ersatz mit Limette und Ginger Beer aufgießen. Das scharfe Ingwerbier kaschiert das Fehlen des echten Alkohols extrem gut.
Zu scharf: Ginger Beer durch Ginger Ale ersetzen oder etwas Zuckersirup zugeben; Drink ist wässrig: zu lange geschüttelt.