
Jerry Thomas kreierte diesen heißen Weihnachts-Punch und benannte ihn nach sich und seinem Bruder Tom. Er demonstrierte ihn öffentlich, sobald es schneite. Dokumentiert in „The Bar-Tender's Guide" (1862).
Der Tom and Jerry wurde im 20. Jahrhundert von der Trickfilm-Serie „Tom and Jerry" (MGM, 1940–1958) überschattet – der Drink war älter als die Katze und die Maus. In Wisconsin und Minnesota ist er bis heute ein regionaler Weihnachts-Klassiker.
Sahne/Milch: Kokoscreme oder Hafercreme, aber Süße/Fett neu balancieren. Rum: gleiche Stilrichtung halten; für Tiki oft Split aus hell/aged/dark sinnvoll. Brandy-Familie: gleiche Fruchtbasis/Stil wählen; Cognac ≠ Pisco ≠ Calvados.
Annäherung: alkoholfreier Aperitif/Likörersatz, Tee, Sirup und Säure; für Textur Sahne/Kokos/Hafer und ggf. Aquafaba nutzen. Hinweis: echte 0,0-Version nur mit alkoholfreien Bitters/Aperitifs.
Zu alkoholisch/scharf: länger rühren; zu wässrig: kürzer rühren, größeres/kälteres Eis. Geronnen/pappig: frische Milchprodukte, genug Kälte, Säure vorsichtig; Süße reduzieren.