
Der Wine Berry ist kein klassischer Barcocktail mit dokumentierter Geschichte, sondern eine zeitgenössische Gastronomie-Kreation, die im Zuge des wachsenden Interesses an Weincocktails und Spritz-Variationen entstanden ist. Ähnliche Kombinationen aus Rotwein und Beerenlikör sind seit den 2000er-Jahren in der europäischen Bar- und Restaurantszene verbreitet, ohne dass ein einzelner Urheber bekannt wäre.
Die Wahl des Rotweins ist entscheidend: Ein zu tanninreicher Wein kämpft mit der Süße des Likörs. Leichte, fruchtige Sorten wie Pinot Noir, Merlot oder Zweigelt funktionieren am besten. Chambord bietet mehr Tiefe als einfacher Himbeersirup. Das Ginger Ale sollte frisch und gut gekühlt sein – flaches Ginger Ale ruiniert die Textur des Drinks. Die Beeren nicht andrücken, da sonst Bitterstoffe aus den Kernen austreten.
Rosé Berry: mit Roséwein statt Rotwein für einen eleganteren, helleren Auftritt. White Wine Berry: mit Weißwein (z. B. Riesling) und Holunderblütenlikör statt Himbeerlikör. Sangria-Stil: Mit etwas frischem Orangensaft und mehreren Beerenarten für eine Sangria-artige Version.
Himbeerlikör (Chambord): Ersatz durch Himbeersirup (z. B. Monin) plus einen Spritzer Zitronensaft für Säure; alternativ Crème de Cassis für ein Cassis-Aroma. Ginger Ale: Sodawasser oder Tonic Water als neutralere bzw. bittere Alternative; leicht erhöht oder verändert das Aromaprofil.
Alkoholfreie Version: Traubensaft (roter Traubensaft oder alkoholfreier Rotwein) als Basis, kombiniert mit Himbeersirup und Ginger Ale oder Sodawasser. Mit frischen Beeren garnieren. Das Ergebnis ist eine fruchtige, prickelnde Beerenlimonade ohne Alkohol.