
Ca. 1934, Donn Beach (Don the Beachcomber), Hollywood. Laut Legende kreiert für einen Hangover-geplagten Geschäftsmann, der nach dem Drink wie ein Zombie wirkte. Donn Beach codierte seine Rezepte mit Nummern – Jeff Berry entschlüsselte das Original in „Sippin' Safari" (2007).
Das 2-Drinks-Limit war tatsächlich an der Bar als Schild angebracht – und ist heute noch in vielen Tiki-Bars Standard. Der 151-Rum-Float (Overproof, über 75% Vol.) und die Kombination aus drei Rum-Stilen machen ihn zu einem der stärksten servierten Cocktails weltweit.
Falernum: Limette + Nelke/Ingwer/Mandel-Sirup; kommerziell oder hausgemacht. Limette: immer frisch; Zitronensaft nur mit Rezeptanpassung. Rum: gleiche Stilrichtung halten; für Tiki oft Split aus hell/aged/dark sinnvoll.
Annäherung: alkoholfreier Rum-Style, Demerara-Sirup, Vanille, Limette und Gewürz; Sour-Struktur beibehalten: 2 Teile alkoholfreie Basis, 1 Teil Zitrus, 0.75–1 Teil Sirup. Hinweis: echte 0,0-Version nur mit alkoholfreien Bitters/Aperitifs.
Flach/warm: kräftiger mit hartem Eis schütteln und sofort abseihen. Zu sauer: Sirup in 1-Barspoon-Schritten erhöhen; zu süß: frischen Zitrus nachziehen.