
Erfunden von Harry Johnson und erstmals 1900 in seinem „Bartenders' Manual" veröffentlicht. Der Name „Bijou" (Juwel) spielt auf die Farben der Zutaten an: Gin für Diamant, Wermut für Rubin, Chartreuse für Smaragd.
Das ursprüngliche 1:1:1 Rezept ist für heutige Gaumen oft viel zu Chartreuse-lastig. Viele moderne Bars servieren ihn im Verhältnis 4,5 cl Gin, 2 cl Wermut und 1,5 cl Chartreuse. So rückt der Wacholder wieder in den Fokus und die süßen Kräuter werden zum massiven Gewürz.
Negroni (Campari statt Chartreuse); Last Word (Gin, Chartreuse, Limette, Maraschino); Green Point (Rye, Chartreuse, Wermut).
Green Chartreuse: Yellow Chartreuse macht ihn weicher; roter Wermut: trockener Wermut für eine „Dry Bijou" Variante; Orange Bitters: weglassen.
Unmöglich. Die Magie dieses Rezeptes beruht zu 100 Prozent auf der Dichte und der Viskosität hochprozentiger, extrem aromatischer Liköre.
Schmeckt nur nach Hustensaft: Rezept anpassen und Gin-Anteil deutlich erhöhen, Chartreuse drosseln.