
Kreiert 2011 von Jeremy Oertel (ja, wieder er!) in der Dram Bar in Brooklyn. Der Drink bewies eindrucksvoll, dass italienische Amari perfekte Tiki-Basen abgeben können.
Wo der klassische Mai Tai voll auf Rum-Ester setzt, stellt der Bitter Mai Tai den Campari ins Rampenlicht (4,5 cl!). Der kleine Anteil Jamaika-Rum reicht völlig aus, um das tropische Gerüst aufrechtzuerhalten. Die dichte Mandelsüße des Orgeats und der Campari gehen eine erstaunlich harmonische Bindung ein, die an Grapefruit und Marzipan erinnert.
Mai Tai (Klassiker); Jungle Bird (Campari, Rum, Ananas); Chestnut Cup (Gin, Campari, Orgeat, Zitrone).
Campari: Aperol (macht ihn viel zu harmlos und süß); Jamaika-Rum: Mezcal für eine extrem rauchige Kante; Orgeat: unersetzlich.
Alkoholfreier Bitter-Aperitif, Orgeat und Limette. Ergibt eine fantastische, tiefrote und nussige Limonade, die erstaunlich nah ans Original kommt.
Zu herb: Orgeat minimal erhöhen; zu sauer: Limettensaft auf 2 cl reduzieren.