
Kreiert 2005 von Todd Smith in der berühmten Bourbon & Branch Bar in San Francisco. Der Drink half massiv dabei, italienische Amari in der modernen amerikanischen Craft-Cocktail-Szene fest zu etablieren.
Das Geheimnis liegt im Amaro Averna. Er bringt dunkle Karamell-, Zitrus- und Kräuternoten mit, die viel schwerer sind als die eines süßen Wermuts. Ein 50%iger Rye (wie Rittenhouse) ist Pflicht, da ein milder Bourbon in dieser kräftigen Mischung gnadenlos untergehen würde.
Manhattan (süßer Wermut statt Amaro); Green Point (Rye, roter Wermut, Yellow Chartreuse); Boulevardier (Bourbon, Campari, süßer Wermut).
Rye Whiskey: High-Rye Bourbon zur Not; Amaro Averna: Ramazzotti oder Cynar (macht ihn deutlich bitterer); Bitters: Boker's oder klassische Aromatic Bitters.
Alkoholfreier Whiskey-Ersatz gemischt mit einem alkoholfreien Amaro-Sirup oder konzentriertem Kräutertee. Erreicht aromatisch eine ähnliche Richtung, lässt aber Textur und Körper vermissen.
Zu klebrig/süß: Rye Whiskey Anteil leicht erhöhen oder länger rühren; zu flach: Orange Bitters weglassen und nur Angostura nutzen.