
Dokumentiert in Jacques Straubs „Drinks" (1914). Ein Prohibition-Era Scotch- Cocktail.
Port und Scotch ist ein historisch logisches Paar: Das Methuen- Handelsabkommen (1703) machte portugiesischen Wein in Schottland billiger als französischen. Viele Scotch-Distillerien reifen heute noch Whiskys in ehemaligen Portweinfässern (Macallan, Glenfarclas). Der Chancellor spiegelt diese jahrhundertealte schottisch-portugiesische Handelsgeschichte im Glas.
Vermouth: gleiche Farbe/Stil nehmen; Carpano = voller/süßer, Dolin = leichter/trockener. Whiskey: Rye trockener/würziger, Bourbon süßer, Scotch rauchiger je nach Stil.
Annäherung: alkoholfreier Whiskey-Style, kräftiger Schwarztee oder gerösteter Gersten-Tee; Bitterkeit über alkoholfreien Bitter-Aperitif, Grapefruit, Tee oder kleine Menge Bitter-Alternative. Hinweis: echte 0,0-Version nur mit alkoholfreien Bitters/Aperitifs.
Zu alkoholisch/scharf: länger rühren; zu wässrig: kürzer rühren, größeres/kälteres Eis.