
Ca. 1920er, benannt nach dem Charleston-Tanz, dem Inbegriff der Roaring Twenties. Der Tanz entstand 1920 in Harlem und wurde weltberühmt durch den Ziegfeld Follies.
Ein Cocktail mit sechs Zutaten in gleichen Teilen – außergewöhnlich komplex für die Ära. Er reflektiert den Experimentiergeist der 1920er, als Bartender mit neu verfügbaren europäischen Liqueuren spielten. Mandarine Napoléon (1892, Louis Schmidt, Brüssel) ist ein Tangerine-Cognac-Likör, der selten in Cocktailrezepten auftaucht.
Orange liqueur: Cointreau, Pierre Ferrand Dry Curaçao oder guter Triple Sec. Vermouth: gleiche Farbe/Stil nehmen; Carpano = voller/süßer, Dolin = leichter/trockener. Gin: London Dry für Kante, Plymouth für weich, Old Tom für Süße. Brandy-Familie: gleiche Fruchtbasis/Stil wählen; Cognac ≠ Pisco ≠ Calvados.
Annäherung: alkoholfreier Gin-Style oder Wacholder-/Koriander-Tee. Hinweis: echte 0,0-Version nur mit alkoholfreien Bitters/Aperitifs.
Zu alkoholisch/scharf: länger rühren; zu wässrig: kürzer rühren, größeres/kälteres Eis.