
Erfunden von Ernest Hemingway (und benannt nach seinem gleichnamigen Buch). 1935 veröffentlicht im Promi-Cocktailbuch „So Red the Nose, or Breath in the Afternoon“.
Das optische Highlight ist der „Louche“-Effekt: Die ätherischen Öle des Absinths fallen aus, sobald der Champagner dazukommt, und färben den Drink milchig-grün. Moderne Bartender geben oft einen winzigen Spritzer Zuckersirup dazu, da die originalen Absinthe oft süßer waren als heutige.
French 75 (Gin, Zitrone, Zucker, Champagner); Seelbach (Bourbon, Bitters, Champagner); Sazerac (Absinth nur als Rinse).
Absinth: Pastis oder Herbsaint; Champagner: hochwertiger, sehr trockener Cava oder Crémant.
Alkoholfreier Sekt mit Anis-Sirup oder alkoholfreiem Pastis-Ersatz. Erzeugt selten den trüben Louche-Effekt, schmeckt aber ähnlich.
Drink ist untrinkbar bitter/scharf: Hemingway war hart im Nehmen – einen Spritzer Zuckersirup und etwas Wasser zugeben.