
Der Gibson taucht erstmals zu Beginn des 20. Jahrhunderts in US-amerikanischen Cocktailbüchern auf. Eine populäre, jedoch unbelegte Theorie schreibt den Drink dem Illustrator Charles Dana Gibson zu, der angeblich in einem New Yorker Club einen trockenen Martini mit Silberzwiebel statt Olive bevorzugte. Eine zweite Theorie nennt einen Barkeeper namens Charley Connolly als Erfinder, der die Silberzwiebel als Erkennungszeichen wählte. Belegt ist lediglich, dass der Drink ab den 1950er Jahren in Cocktailbüchern fest verankert war und heute als eigenständige Klassiker-Variante des Dry Martini gilt.
Für eine alkoholfreie Version alkoholfreien Gin (z. B. Seedlip Spice 94) mit alkoholfreiem Wermut-Ersatz (z. B. Lyre's Dry Vermouth Style) rühren. Das pikante Element der Silberzwiebel bleibt vollständig erhalten.