
Kreiert in den 1990er Jahren von Paul Harrington in der Townhouse Bar, Kalifornien. Ein befreundeter Gast bat ihn um einen völlig neuen Drink, der sich optisch und geschmacklich massiv vom Standard abhebt.
Die Farbe erinnert an rosa Grapefruitsaft, und witzigerweise ist genau das die primäre Assoziation beim Trinken. Der Gin liefert ein starkes botanisches Rückgrat, während Campari den Cointreau massiv austrocknet. Ein brillanter Beweis für Synergie-Effekte im Glas.
Enzoni (Gin, Campari, Zitrone, frische Trauben); Negroni (gerührt, mit rotem Wermut statt Zitrone); Corpse Reviver No. 2 (Gin, Lillet, Cointreau, Zitrone).
Gin: Wodka macht ihn weicher und neutraler; Campari: Aperol (verändert das Profil massiv zu süß); Cointreau: Pierre Ferrand Dry Curaçao.
Alkoholfreier Gin und alkoholfreier Bitter gemischt mit etwas Orangensirup und Zitrone. Fängt die trockene Grapefruit-Illusion erstaunlich gut ein und erfrischt enorm.
Zu sauer: minimal mehr Cointreau oder einen Spritzer Zuckersirup; zu bitter: Campari-Anteil leicht reduzieren.