
Zwei Ursprünge: (a) Robert „Rosebud" Butt, Oak Beach Inn, Long Island, 1972. (b) „Old Man Bishop", Kingsport, Tennessee, Prohibition-Ära.
Fünf Spirituosen in gleichen Teilen – deceptiv zugänglich durch die Cola- Maskierung. Der Long Island Iced Tea enthält keinen Tee; die Farbe und der leicht bittersüße Geschmack durch Cola erinnern entfernt daran. Einer der alkoholreichsten Standard-Cocktails in normalen Bars.
Orange liqueur: Cointreau, Pierre Ferrand Dry Curaçao oder guter Triple Sec. Zitrone: frisch; Limette macht kantiger und grüner. Rum: gleiche Stilrichtung halten; für Tiki oft Split aus hell/aged/dark sinnvoll. Gin: London Dry für Kante, Plymouth für weich, Old Tom für Süße. Agave: Blanco Tequila clean; Mezcal rauchig; Reposado runder. Wodka: neutraler guter Wodka; bei Highballs zählt Kälte mehr als Marketing.
Annäherung: alkoholfreier Neutralspirit oder einfach stark gekühlter Filler mit Säure; Sour-Struktur beibehalten: 2 Teile alkoholfreie Basis, 1 Teil Zitrus, 0.75–1 Teil Sirup. Hinweis: echte 0,0-Version nur mit alkoholfreien Bitters/Aperitifs.
Flach/warm: kräftiger mit hartem Eis schütteln und sofort abseihen. Zu sauer: Sirup in 1-Barspoon-Schritten erhöhen; zu süß: frischen Zitrus nachziehen.