
Dokumentiert von Charles H. Baker Jr. in „The Gentleman's Companion" (1939). Benannt nach dem Schlachtschiff USS Maine, dessen mysteriöse Explosion im Hafen von Havanna am 15. Februar 1898 den Spanisch-Amerikanischen Krieg auslöste. Baker beschrieb ihn als „a glorious, powerful drink" und notierte, er solle „in a Serious Frame of Mind" getrunken werden.
Die Absinthe-Zugabe (2 Dash) in einen gerührten Whiskey-Drink ist ungewöhnlich und mutig: Sie fügt eine anisartige, fast mentholische Tiefe hinzu, die den Manhattan-Charakter in Richtung New Orleans verschiebt. Charles H. Baker Jr. war einer der frühen Cocktail-Weltreisenden – sein Buch enthält Drinks aus Havanna, Singapore, Kairo, Mumbai und überall dazwischen.
Vermouth: gleiche Farbe/Stil nehmen; Carpano = voller/süßer, Dolin = leichter/trockener. Absinthe/Herbsaint: Pastis oder Anisée, sehr sparsam. Whiskey: Rye trockener/würziger, Bourbon süßer, Scotch rauchiger je nach Stil. Brandy-Familie: gleiche Fruchtbasis/Stil wählen; Cognac ≠ Pisco ≠ Calvados.
Annäherung: alkoholfreier Whiskey-Style, kräftiger Schwarztee oder gerösteter Gersten-Tee. Hinweis: echte 0,0-Version nur mit alkoholfreien Bitters/Aperitifs.
Zu alkoholisch/scharf: länger rühren; zu wässrig: kürzer rühren, größeres/kälteres Eis.