
1894, Waldorf-Astoria Hotel, New York, anlässlich der Broadway-Premiere des Musicals „Rob Roy" (über den schottischen Volkshelden Robert Roy MacGregor, 1671–1734). Dokumentiert im „Old Waldorf-Astoria Bar Book" (Albert Stevens Crockett, 1935).
Der Rob Roy ist der schottische Manhattan – gleiche Struktur, aber der Scotch bringt eine Rauchtorf-Tiefe, die Rye nicht hat. Mit einem Peated Islay Malt (Laphroaig, Ardbeg) als Basis wird er fast medizinisch-rauchig – der Smoky Rob Roy. Robert Roy MacGregor (Rob Roy) war schottischer Clan-Führer, Freischärler und Volksheld; sein Leben inspirierte Walter Scott's Roman „Rob Roy" (1817).
Vermouth: gleiche Farbe/Stil nehmen; Carpano = voller/süßer, Dolin = leichter/trockener. Whiskey: Rye trockener/würziger, Bourbon süßer, Scotch rauchiger je nach Stil.
Annäherung: alkoholfreier Whiskey-Style, kräftiger Schwarztee oder gerösteter Gersten-Tee; Bitterkeit über alkoholfreien Bitter-Aperitif, Grapefruit, Tee oder kleine Menge Bitter-Alternative. Hinweis: echte 0,0-Version nur mit alkoholfreien Bitters/Aperitifs.
Zu alkoholisch/scharf: länger rühren; zu wässrig: kürzer rühren, größeres/kälteres Eis.