

Das richtige Glas
Coupette, Tumbler, Highball, Nick & Nora – Form prägt Geschmack.
Warum das Glas zählt
Ein Glas beeinflusst Aroma, Temperatur, Mundgefühl. Eine Coupette zeigt einen Negroni Sbagliato anders als ein Highball – die Oberfläche, an der Aromen verdampfen, ist eine andere.
Vorkühlen
Vor dem Servieren das Glas mit Eis und etwas Wasser füllen, kurz stehen lassen, ausgießen. Oder im Froster vorkühlen. Ein warmes Glas killt jeden Drink.
Wichtige Gläser

Coupette / Cocktailschale
Klassische Schale für Drinks, die ohne Eis serviert werden – Daiquiri, Sidecar, Last Word. Die weite Öffnung gibt Aromen Raum, der Stiel hält das Getränk kalt.

Nick & Nora
Schmalere, elegante Schwester der Coupette. Ideal für gerührte Klassiker wie Manhattan oder Martini – fasst weniger, hält länger kalt, schwappt nicht.

Martini Glas
Der ikonische V-förmige Kelch. Klassisch für Dry Martini, Cosmopolitan und Manhattan. Die weite Öffnung präsentiert Aromen großzügig – vor dem Servieren gut vorkühlen.

Tumbler / Old Fashioned
Kurz, schwer, mit dickem Boden. Das Glas für Drinks auf großem Eiswürfel – Old Fashioned, Boulevardier, Negroni. Bringt Gewicht und Ruhe in die Hand.

Highball / Longdrinkglas
Schlanke Säule für Drinks mit Filler. Gin Tonic, Moscow Mule (klassisch), Highball. Die Form schützt die Kohlensäure und betont die Frische.

Flute / Champagnerflöte
Schmaler Kelch, der die Perlage hält. French 75, Bellini, Mimosa. Vor dem Servieren immer gut vorkühlen, damit die Perlen langsam aufsteigen.

Kupferbecher
Signature-Gefäß für den Moscow Mule. Hält die Kälte hartnäckig fest und gibt dem Drink eine metallisch-frische Note.

Wine Glass
Großer Bauch, dünne Wand – mediterraner Spritz und Gin Tonic im spanischen Stil. Aromen entfalten sich breit, viel Eis bleibt kalt.
