
Sour / Daisy
Diki-Diki
Zutaten
Garnitur: Keine
Zubereitung
1. Alle Zutaten mit Eis in einen Shaker geben. 2. Kräftig schütteln, bis der Shaker gut durchgekühlt ist. 3. Doppelt in eine gekühlte Coupe abseihen. 4. Ungarniert servieren.
Geschmacksprofil
herb, fruchtig, würzig, trocken, frisch
Geschichte & Herkunft
Der Diki-Diki ist ein eher seltener, vermutlich aus der amerikanischen Barbewegung stammender Cocktail. Er findet sich in einigen Sammlungen der 1930er und 1940er Jahre, allerdings ohne gesicherte Herkunft. Der Name ist vermutlich eine humorvolle Erfindung.
Balance
Varianten
Mit Bourbon statt Apple Brandy entsteht ein anderer, kräftigerer Drink.
Finessen & Tiefenwissen
Die Wahl des Apple Brandy ist entscheidend – ein guter, nicht zu süßer Calvados oder amerikanischer Apple Brandy eignet sich am besten. Swedish Punsch ist ein relativ süßer, rum- und arrakbasierter Likör – je nach Marke kann die Dosierung angepasst werden. Der Grapefruitsaft sollte frisch gepresst sein, um die optimale Bitterkeit und Säure zu erhalten.
Ersatz-Zutaten
Apple Brandy: Guter Calvados. Swedish Punsch: Ein aromatisierter Arrak-Likör (z.B. Batavia Arrack Van Oosten) oder nach Rezept selbst herstellen.
Alkoholfreie Annäherung
Eine alkoholfreie Version ist nicht sinnvoll, da der Swedish Punsch und der Apple Brandy das charakteristische Aroma liefern und nicht adäquat ersetzt werden können. Mit Apfelsaft und einem Grapefruit-Sauer macht man einen anderen Drink.
Fehlerdiagnose
- Zu süß: Zu viel Swedish Punsch oder zu wenig Grapefruitsaft. 2. Zu bitter: Die Grapefruit wurde zu sehr ausgepresst (zu viel weiße Haut). 3. Zu dünn: Mit zu viel Eis geschüttelt oder zu lange geschüttelt, sodass zu viel Schmelzwasser entsteht.



