
Sour / Daisy
Frisco
Zubereitung
1. Alle Zutaten mit Eiswürfeln in einen Cocktail-Shaker geben. 2. Kräftig schütteln, bis der Shaker gut durchgekühlt ist. 3. In eine vorgekühlte Coupe abseihen. 4. Mit der Zitronenzeste die Glasränder abreiben und die Zeste ins Glas geben.
Geschmacksprofil
würzig, kräuter-süß, sauer, elegant, ausgewogen
Geschichte & Herkunft
Der Frisco entstand vermutlich in den 1930er Jahren in San Francisco (daher der Name). Er ist eng mit dem Frisco Sour verwandt, der zusätzlich noch ein Eiweiß enthält. Das Rezept fand Eingang in die Cocktailkultur als einfacher, aber raffinierter Drink aus Rye, Benedictine und Zitrone.
Balance
Varianten
Frisco Sour: Mit einem Eiweiß schütteln für eine cremigere Textur. Frisco No. 2: Statt Rye Bourbon verwenden, dann etwas weniger süß.
Finessen & Tiefenwissen
Die Wahl des Rye ist entscheidend: ein kräftiger Rye (z.B. Rittenhouse, Sazerac) harmoniert am besten mit dem süßen Benedictine. Der Zitronensaft sollte frisch gepresst sein. Shaken Sie kräftig, um die Zutaten zu emulgieren und den Drink schön zu kühlen. Ein Abreiben der Glasränder mit der Zitronenzeste unterstreicht das Aroma.
Ersatz-Zutaten
Benedictine ist schwer zu ersetzen, da sein einzigartiges Kräuterprofil nur schwer zu kopieren ist. Eine Alternative wäre ein anderer Kräuterlikör (z.B. Chartreuse Gelbe), der aber deutlich anders schmeckt.
Alkoholfreie Annäherung
Eine alkoholfreie Version ist nicht sinnvoll, da der Rye Whiskey und Benedictine das Rückgrat des Drinks bilden. Ein alkoholfreier Drink mit Ingwer oder Kräuterbitter würde deutlich abweichen.
Fehlerdiagnose
- Zu süß: zu viel Benedictine oder nicht genug Zitronensaft verwenden. 2. Zu bitter: Billiger, dünner Rye kann unangenehm schmecken. 3. Zu wässrig: zu lange schütteln oder zu kleine Eiswürfel benutzen.



