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Martini Fiero Spritz Cocktail – Cocktail Compass

Spritz / Highball / Sparkling

Martini Fiero Spritz

Martini Fiero (Vermouth)Weinglas (großes Rotweinglas)Bauen (Build)Einfach

Zutaten

  • Martini Fiero Vermouth
    10 cl Liste
  • Tonic Water (z. B. Fever-Tree Indian Tonic)
    10 cl Liste
  • Orangenscheibe
    1 Stück Liste

Garnitur: Orangenscheibe (halbe Runde oder Rad), optional frische Minzzweig

Zubereitung

1. Ein großes Weinglas mit reichlich Eiswürfeln füllen. 2. 10 cl Martini Fiero über das Eis gießen. 3. 10 cl Tonic Water (z. B. Fever-Tree Indian Tonic) langsam an der Glaswand entlanggießen, um die Kohlensäure zu erhalten. 4. Einmal kurz und sanft mit einem Barlöffel umrühren. 5. Mit einer Orangenscheibe garnieren, optional einen Minzzweig einsetzen. Sofort servieren.

Geschmacksprofil

fruchtig, orangenbitter, spritzig, leicht süß, erfrischend

Balance

Balance-Achsen: Süße / Bitterkeit. Ziel: Lebendiger, orangebetonter Spritz mit angenehmer Bittere. Bei zu süß: Anteil Tonic Water erhöhen oder ein besonders bitter-betontes Tonic (z. B. 1724, Fever-Tree Mediterranean) verwenden. Bei zu bitter: Tonic-Anteil reduzieren oder ein milderes Tonic ohne ausgeprägte Chinin-Note wählen.

Geschichte & Herkunft

Martini Fiero wurde 2017 von Bacardi-Martini als eigenständige Vermouth-Expression lanciert, die explizit für den Spritz-Konsum konzipiert wurde. Der Name 'Fiero' (italienisch für 'stolz' oder 'wild') und die leuchtend orangefarbene Farbe signalisieren den Hauptcharakter: Blutorange und mediterrane Botanicals. Das Rezept Fiero & Tonic wurde vom Hersteller selbst als Hauptservierstil etabliert und ist kein historischer Klassiker, sondern ein modernes Markenkonzept, das den Aperitivo-Trend der 2010er Jahre kommerziell aufgreift.

Finessen & Tiefenwissen

Das Verhältnis 1:1 (Fiero zu Tonic) ist das offizielle Markenrezept und liefert einen ausgewogenen Drink. Wer einen leichteren Abgang bevorzugt, kann auf 1:1,5 gehen. Die Wahl des Tonic Waters hat großen Einfluss: Ein Indian Tonic betont die Bitterkeit, ein Mediterranean Tonic (mit weniger Chinin) schmeichelt dem Orangencharakter stärker. Eiswürfel sollten groß und klar sein – viel Eis hält die Temperatur länger, ohne den Drink zu verwässern. Den Drink nie aggressiv umrühren, da sonst Kohlensäure verloren geht. Das Glas vorher nicht kühlen ist kein Fehler, aber ein gekühltes Glas verbessert die Erfahrung spürbar.

Varianten

Martini Fiero & Orange Juice (Fiero Tizz): gleiche Basis, statt Tonic Water frisch gepresster Orangensaft; ergibt einen cremigeren, fruchtigeren Stil. Aperol Spritz: vergleichbarer Aperitivo-Stil, jedoch mit Prosecco statt Tonic und Aperol statt Fiero. Campari Tonic: ähnliche Struktur, aber deutlich bitterer und ohne Orangensüße.

Ersatz-Zutaten

Martini Fiero: Aperol + etwas trockener Wermut lässt sich annähern, ist aber kein direkter Ersatz – Aperol ist alkoholarmer (11 % vs. 14,9 %) und weniger komplex. Für Tonic Water: ein hochwertiges Ginger Ale erzeugt einen anderen, etwas würzigeren Spritz.

Alkoholfreie Annäherung

Alkoholfreie Version: Seedlip Spice 94 oder Lyre's Aperitif Rosso (5–6 cl) mit Fever-Tree Elderflower Tonic und einem Spritzer frischem Orangensaft ergeben einen ähnlichen Aperitivo-Charakter. Alternativ: Orangensaft mit Tonic Water und einem Dash Angostura-Bitters (non-alcoholic Angostura erhältlich) nachempfinden.

Fehlerdiagnose

  1. Zu flach und schal: Tonic Water wurde zu früh oder zu kräftig untergerührt – Kohlensäure entweicht. Lösung: Tonic immer langsam an der Glaswand eingießen und nur einmal sanft rühren. 2. Zu verwässert: Zu wenig oder zu kleines Eis genutzt – die Oberfläche schmilzt zu schnell. Lösung: Große Eiswürfel verwenden und das Glas gut füllen. 3. Geschmack zu eindimensional süß: Billiges Tonic ohne ausreichend Chinin-Bitterkeit genutzt. Lösung: Auf Qualitäts-Tonic (Fever-Tree, Thomas Henry) wechseln.

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