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Final Ward Cocktail – Cocktail Compass

Sour / Daisy

Final Ward

Rye WhiskeyCoupeSchütteln; Doppelt abseihen; GarnierenEinfach

Zutaten

Garnitur: Keine (optional Zitronenzeste)

Zubereitung

Rye Whiskey, Green Chartreuse, Maraschino und Zitronensaft in den Shaker geben. Mit ausreichend Eis kräftig kalt schütteln. In eine vorgekühlte Coupe doppelt abseihen. Tipp: Traditionell ohne Garnitur serviert. Dekoration: Keine zwingend erforderlich.

Geschmacksprofil

Scharf, kräutrig, kirsch-nussig. Eine warme, herbstliche Interpretation des Last Word, getragen von den Gewürznoten des Roggen-Whiskeys.

Balance

Balance-Achsen: Würze/Kräuter/Säure. Ziel: Der Rye Whiskey muss stark genug sein, um gegen die extrem dominanten Noten von Chartreuse und Maraschino zu bestehen.

Geschichte & Herkunft

Kreiert 2007 von Phil Ward im Death & Co, New York. Es war einer der ersten wirklich populären Twists des Last Word und eröffnete die Ära der „Equal Parts“-Variationen.

Finessen & Tiefenwissen

Der Schlüssel zu diesem Drink ist der Wechsel der Zitrusfrucht. Während der Last Word mit Gin und Limette arbeitet, verlangt der dunklere Rye Whiskey nach Zitrone. Ein 100-Proof Rye ist empfehlenswert, damit die Basisspirituose im Chor der lauten Liköre nicht untergeht.

Varianten

Last Word (Gin, Limette); Naked and Famous (Mezcal, Aperol, Yellow Chartreuse); Paper Plane (Bourbon, Aperol, Amaro Nonino).

Ersatz-Zutaten

Rye Whiskey: Bourbon macht den Drink süßer und runder; Green Chartreuse: Yellow Chartreuse funktioniert, wird aber viel milder; Maraschino: kaum zu ersetzen.

Alkoholfreie Annäherung

Kaum möglich, da Green Chartreuse und Maraschino alkoholfrei nicht annähernd die gleiche Tiefe und Viskosität bieten. Eine Kräuter-Tee-Reduktion mit Kirschsirup wäre ein Versuch.

Fehlerdiagnose

Zu scharf: etwas mehr Verdünnung durch längeres Shaken; zu süß: Zitronensaft minimal erhöhen.

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